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Baseball macht die Welt der Kinder in tibetischen Regionen bunt (Ⅰ)
    Datum:2016-12-13 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Neben tibetischen Trachten, die seine Mutter selbst näht, mag Tsering Tashi am liebsten den Baseball-Anzug, den er während des Trainings trägt. „Das Baseball-Spielen hat mich dazu gebracht, aus dem Viehzuchtgebiet herauszugehen und die Außenwelt zu sehen“, sagte Tsering Tashi.

Der 20 Jahre alte Tibeter Tsering Tashi stammt aus dem Dorf Huangke in der Gemeinde Daotanghe im Kreis Gonghe im Autonomen Bezirk Hainan der Tibeter in der Provinz Qinghai. Wie viele Kinder aus den tibetischen Regionen verbrachte er seine Kindheit auf der Steppe. Nach der Schule musste er jeden Tag die fast 500 Schafe seiner Familie weiden.

 

„Ich habe eine sorglose Kindheit verbracht. In der Zeit, in der ich Schafe gehütet habe, habe ich die Nomadenkultur auf dem Hochland erlebt. Dass ich jeden Tag mit Steinen Schafe gehütet habe, hat auch meine Arme stark gemacht, was die Grundlage für mein Baseball-Leben schuf“, so Tsering Tashi.

Falls er seinen Trainer Jeon nicht getroffen hätte, wäre er vielleicht ein normales tibetisches Kind, das jeden Tag Schafe weidet und zur Schule geht. Wenn er daran festhalten könnte, sehr fleißig zu lernen, würde er auch einen guten Weg finden. Allerdings habe der Baseball sein Blickfeld erweitert und sei zur Plattform geworden, auf der er Meinungen mit Schulfreunden, die unterschiedliche kulturelle Hintergründe haben, austauscht, sagte er.

 

Ein Gruppenfoto von Jeon Chang Gil (erster links hinten) und seiner Mannschaft

 

Der von Tsering Tashi erwähnte Trainer Jeon heißt Jeon Chang Gil und kommt aus Südkorea. Er ist nicht groß, hat weiße Haut und trägt eine Sonnenbrille. Der einfache Baseballanzug ist seine Standardkleidung im Alltag.

Jeon hat sein Bachelor-Studium an der Chinesisch-Abteilung der Dan Kook University in Seoul in Südkorea abgeschlossen. Im September 2001 wurde er Master-Student in der Abteilung für Geschichte an der Qinghai Normal University. „Von klein auf wollte ich nach Westchina kommen, um die Kultur hier kennen zu lernen.“

An der Uni gründete er die Baseball-Mannschaft der Qinghai Normal University, die aus mehr als 20 Mitgliedern bestand. Über die Hälfte waren tibetische Studenten. „Die tibetischen Studenten verfügen über großes Potential beim Baseball. Ihre Schultern sind sehr kräftig.“

Quelle: Nachrichtenagentur Xinhua

Übersetzt von China Tibet Online

 
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