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Ngawa gründet 1-Stunden-Medizinkreis
    Datum:2017-04-28 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

“Bei leichten Krankheiten wartet man und bei schweren Erkrankungen harrt man aus. Dies war einst die letzte Wahl vieler Kranker im Bezirk Ngawa, wo die Verkehrsanbindungen schlecht waren und es an medizinischen Einrichtungen sowie Personal gefehlt hat. Manche Einwohner sind sogar wegen Krankheiten arm geworden. Mit der Gründung des 1-Stunden-Medizinkreises gehört dieser Missstand inzwischen zur Vergangenheit.

Der Reporter hat erfahren, dass die heutigen Einwohner, wenn sie krank werden, nach einer Stunde Autofahrt schon  im Kreiskrankenhaus ankommen können. Nach einer 30-minütigen Autofahrt können sie im Gemeindegesundheitszentrum oder dem Gesundheitszentrum der Einwohnergemeinschaft ankommen.

Ab 2015 hat der Bezirk Ngawa Geldmittel in Höhe von insgesamt 21,222 Millionen Yuan (rund 2,84 Millionen Euro) zusammengebracht und damit 255 Gesundheits- und Rehabilitationsabteilungen unterschiedlicher Ebenen neu gebaut oder renoviert. Überdies haben sie 7575 medizinische Geräte angeschafft und über 3000 Personen der Bereiche Medizin und Rehabilitation ausgebildet.

Im Dorf Jiying der Gemeinde Dawei des Kreises Xiaojin im Bezirk Ngawa hat die Bewohnerin Xinghua YANG bei der Abrechnung nach der stationären Behandlung im Gesundheitszentrum der Gemeinde am 19. April erstaunt entdeckt, dass sie für die einwöchige Behandlung einschließlich Infusion, Arzneien usw. nur gut 100 Yuan (rund 13,30 Euro) zahlen muss.

“Dieses Jahr haben wir den Anteil der Rückerstattungen wiederum angepasst. Wenn letztes Jahr 70 bis 80 % der Kosten zurückerstattet wurden, dann werden dieses Jahr über 90 % zurückerstattet. Dadurch hat die Bevölkerung weniger finanziellen Druck beim Arztbesuch”, sagte Qiu YANG, Krankenschwester des Gesundheitszentrums.

Xinghua YANG, die vor 20 Jahren hierher geheiratet hat, hat die Veränderungen der hiesigen medizinischen Bedingungen miterlebt. “Früher mussten wir, die in Nomadengebieten wohnen, im Großen und Ganzen zu Fuß gehen oder reiten, wenn wir zum Arzt gingen. Unterwegs mussten wir viel Zeit investieren und das war gefährlich bei akuten Krankheiten. Nun sind die Verkehrsanbindungen verbessert und von meinem Zuhause bis zum Gesundheitszentrum der Gemeinde braucht man nur etwas mehr als 10 Minuten.

Alle Bemühungen dienen nur einem Ziel: die breite nomadische Bevölkerung kann binnen kürzester Zeit einen Arzt aufsuchen.

Quelle: Tageszeitung Sichuan

 
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