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Nomadensportfest am Qilian-Gebirge
    Datum:2017-06-19 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

 

Die 3-jährige Drolma Cuo wurde vom Opa im Arm getragen. Als Pferderennensportler an ihr vorbeiliefen, streckte sie ihren kleinen Kopf aus. Da schaute sie sich kurz die Reiter mit tibetischen Trachten an und zeigte mit ihren kleinen Händen auf die Pferde, um dem Opa anzudeuten, dass er sie auf ein Pferd setzen soll.

Am 14. Juni hat das Sportfest der Nomaden der Gemeinde Yeniu des Kreises Qilian im Autonomen Bezirk Haibei der Tibeter in der Provinz Qinghai stattgefunden. Das Zuhause von Droma Cuo ist dort. Am Tag hat ihr Vater Niangbenjia an den Wettkämpfen mit Pferderennen und Bogenschießen teilgenommen.

Auf dem Gelände des Bogenschießens waren zahlreiche Menschen und die abgeschossenen Pfeile flogen nacheinander auf die Zielscheiben. Nach dem Treffen der Zielscheiben haben die Liebhaber des Bogenschießens im Kreis ihre Hände geschwungen und gejubelt. Mit Tänzen, die viele Besonderheiten der nationalen Minderheiten aufzuweisen hatten, haben sie angefeuert.

Im Juni ist die Steppe Qilian, die zu den sechs schönsten Steppen Chinas zählt, von Gras bedeckt. Auf den hohen Bergen in der Ferne liegt noch viel weißer Schnee.

Am Tag haben über 500 Personen einschließlich der Dorfbewohner am Sportfest teilgenommen. Die Disziplinen umfassen Bogenschießen, Pferderennen, Tauziehen etc.

„Im Alltag bewegen sich die Nomaden zwischen den eigenen Winterweideflächen und den Sommerweideflächen. Sie folgen dem Wasser und dem Gras. Wir nutzen das Sportfest aus, um mit Landsleuten und Freunden zusammenzukommen und durch Pferderennen intensivieren wir unsere Freundschaft und präsentieren  die alte nomadische Kultur der Tibeter. Dies ist eine Sache, die uns Ehre bringt“, sagte der Nomade Temo Quhu.

Er meint, dass Pferde im Laufe der Entwicklung des modernen Verkehrswesens immer mehr von jüngeren Leuten entfernt seien, aber das Pferderennen nach wie vor eine Fitnessdisziplin, die die einheimische Bevölkerung begeistere, sei. Er ist der Meinung, dass das Pferderennen den Mut und die Intelligenz der Tibeter zeige.

Am Austragungsort machten außer unterschiedlichen Sportveranstaltungen tibetische Volkslieder, gegrilltes Schaf etc. die Veranstaltung sehr feierlich.

Quelle: Nachrichtenagentur Xinhua

(Editor: Daniel Yang)

 
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