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Tibetisch geprägter Tourismus in Dêqên
    Datum:2017-06-22 Quelle: CRI Autor:  

 

Dzedan Wangmo ist der Name einer tibetischen Gaststätte in der Stadt Shangri La im tibetischen Autonomen Bezirk Dêqên. Der Name ist Tibetisch und bedeutet übersetzt „freie und schöne Magierin". Der Besitzer der Gaststätte, Larong Chophel, erklärt, er wolle mit seinem Geschäft Touristen helfen, echte tibetische Kultur und Tradition zu erleben.

„Ich persönlich reise gerne und habe viele Gaststätten in Lijiang und Dali besucht. Im Jahr 2010 gab es in Shangri-La nur ein Hotel mit tibetischem Charakter. Die meisten Gaststätten hier wurden von Auswärtigen betrieben und waren Express Hotels."

Larong Chophle fand es bedauerlich, dass Touristen in Dêqên die Sitten und Bräuche der lokalen Tibeter nicht erleben konnten. Mit dem Boom des Tourismus in Shangri-La entschloss er sich, ein leeres dreistöckiges Haus seiner Familie in eine tibetische Gaststätte umzubauen.

„Damals habe ich keinen Architekten angestellt, weil es mich zu viel Geld gekostet hätte. Ich habe mit einem Ausstatter über das Konzept der Bau- und Montagearbeiten diskutiert. Das Prinzip ist, sich die Besonderheiten der Hotels von anderen Sehenswürdigkeiten als Beispiel zu nehmen und auf dieser Basis eine besondere Gaststätte mit lokaler tibetischer Prägung zu schaffen. Das größte Problem damals war der Geldmangel. Ich lieh mir Geld von Verwandten und Freunden und nahm auch einen Kredit über zwei Millionen Yuan RMB bei der Bank auf. 2016 konnte ich alle Schulden zurückzahlen."

Inzwischen ist das kleine Hotel von Larong Chophel bei Touristen sehr beliebt. In den vier Wänden voller tibetischer Tradition sind die Spuren der lokalen tibetischen Kultur zu sehen. An den Wänden hängen zum Beispiel traditionelle tibetische Malereien, die sogenannten Thangkas. Die über 1.000 Jahre alten Rollbilder zeigen hauptsächlich Szenen aus Geschichte, Politik, Religion und Kultur sowie aus dem Leben der Tibeter. Zu den Dekorationen des Hotels zählen auch die traditionellen lokalen schwarzen Keramiken, die als immaterielles Kulturerbe in die Schutzliste der Volksrepublik aufgenommen worden sind.

Auch das reiche Frühstücksmenü erregt großes Interesse bei den Gästen. Einer Kellnerin zufolge gibt es nicht nur chinesische und westliche Küche, sondern auch echtes tibetisches Frühstück.

„Zu unserem Frühstückmenü zählen unter anderem Brot, Milch, gebratene Eier und Obst. Wir haben auch traditionelle tibetische Küche für unsere Gäste vorbereitet, zum Beispiel Buttertee und Buchweizenkuchen. Der Buttertee kann süß oder salzig schmecken. Die Gäste können ihn nach ihren Wünschen anpassen."

Mit der Entwicklung des Tourismus in Shangri-La sind immer mehr Gaststätten mit tibetischer Prägung entstanden. Sie sind eine große Attraktion für Touristen und verleihen der alten traditionellen Stadt gleichzeitig mehr kulturelle Vielfalt.

 
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