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Namling am Yarlung-Zangbo: Wüste wird zur Oase
    Datum:2017-09-05 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

 

 

Der Kreis Namling liegt im Nordosten des Regierungsbezirks Xigazê in Tibet. Am nördlichen Ufer des Mittel- und Oberlaufs des Yarlung-Zangbo gibt es ganz häufig starken Wind und die jährlichen Niederschläge sind spärlich. Des Weiteren ist das Klima trocken. Vor allem am nördlichen Ufer des Yarlung-Zangbo ist das Gebiet von Wüsten beherrscht.

„Früher wuchs hier nicht einmal Gras, und wenn der Wind wehte, gab es viel Sand. Auf Tischen, die am Vormittag saubergewischt wurden, konnte man kurz darauf schreiben und malen.“ Dies sagte der Förster Trinley dem Repoter. „Nachdem diese Bäume angepflanzt worden sind, freuten sich die Dorfbewohner sehr. Die Umwelt ist schön geworden.“

Es heißt, das Öko-Vorbildgebiet Namling am nördlichen Ufer des Yarlung-Zangbo habe eine gesamte Fläche von 420.000 Mu (etwa 28.000 Hektar). Aller Voraussicht nach werde der Aufbau des Gebiets innerhalb von 17 Jahren abgeschlossen. Der Bau umfasst die Anpflanzung von 151.000 Mu (rund 10.067 Hektar) von Wäldern sowie 40.000 Mu (etwa 2667 Hektar) Gras, die Bekämpfung von Wind und Wüsten und die Sperrung der Berge mit einer Fläche von 180.000 Mu (etwa 12.000 Hektar) etc.

Laut der ersten Statistik der meteorologischen Abteilung ist die Häufigkeit der Sandstürme im Vorbildgebiet um 1/3 im Vergleich mit der gleichen Periode des Vorjahres gesunken. Der Sauerstoffgehalt der Kernzone hat um 5 % zugenommen und die Luftfeuchtigkeit hat sich um 10 % erhöht.

 „30 % der Ursache liegt in der Baumpflanzung und 70 % liegen bei der Verwaltung.“ Das Vorbildgebiet hat eine Gruppe von 30 Personen eingerichtet und sie mit Wasserfahrzeugen und anderen nötigen Geräten ausgestattet.       

In den letzten drei Jahren hat das Vorbildgebiet durch die Teilnahme und die Verwaltung das jährliche Pro-Kopf-Einkommen der Bevölkerung um 35 Millionen Yuan (etwa 4,5 Millionen Euro) gesteigert. „Früher wussten wir nicht, wovon wir nach dem Verzicht auf Ackerland und dem Aufforsten leben sollten. Dies verabscheuen wir sehr. Nun können wir Förster jeden Monat ein Einkommen von über 3000 Yuan (etwa 386 Euro) verdienen,“ sagte der Förster Chilai. „In Zukunft wollen wir noch mehr Bäume anpflanzen.“

Quelle: Tibet.cn

(Editor: Daniel Yang)

 
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