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Reisebericht: Himmel von Yading und Idylle von Qingde (Teil 1)
    Datum:2017-04-28 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Auf dem tibetischen Hochland sind nur zwei Kreise so mutig, sich selbst „Stadt“ zu nennen. Einer ist Dabba und der andere Qagchêng. Dies demonstriert den heroischen und großartigen Stil der Khampas. Dabba und Qagchêng sind auch Nachbarkreise und befinden sich im Süden des Autonomen Bezirks Garzê der Tibeter in der südwestchinesischen Provinz Sichuan.

In der Tat sind Dabba und Qagchêng Transkriptionen der tibetischen Sprache. Dabba bedeutet in der tibetischen Sprache „das breite Land vor dem Tal“. Der Name kommt daher, dass man Ende des 18. Jahrhunderts dort probeweise Reis anbaute. Qagchêng bedeutet in der tibetischen Sprache „Gebetskette in der Hand“. Der Fluss Shuoqu fließt in Nord-Süd-Richtung durch den ganzen Kreis und verbindet die Dörfer entlang des Flusses wie eine Gebetskette. Nun arbeiten die beiden Kreise zusammen, um gemeinsam „das letzte reine Land auf dem blauen Planeten“ zu schaffen.

 

Bild 1: Die Yading-Landschaft vom Kreis Dabba. Bild von CRI Online

Wir fuhren von Kangding aus los. Die Fahrt war 500 Kilometer lang und ohne Hindernisse. Nach mehr als einem halben Tag kamen wir in der Gemeinde Shangri-La im Kreis Dabba an. Es handelt sich um die Zitadelle nach Yading. Seitdem der Roman „Der verlorene Horizont“ von James Hilton im Westen ein Echo hervorgerufen hat, ist „Shangri-La“ ein Synonym für das Paradies geworden. Wo befindet sich Shangri-La eigentlich? Darüber wird im In- und Ausland viel gestritten. Es gibt Meinungen, nach denen sich Shangri-La hier befindet.

Wir fuhren entlang der kurvigen Straße in der Gemeinde Shangri-La bergauf. Nach einer mehr als 30 Kilometer langen Fahrt lag plötzlich vor uns ein Schneeberg. Wir wussten, dass wir in Yading angekommen waren. Yading ist ein kleines Dorf mit nur 37 Familien. Allerdings stehen drei heilige Berge des tibetischen Buddhismus vor ihm, die als „Risumgongpo“ bezeichnet. Zuerst sahen wir den Schneeberg Xiannairi, der für „Avalokiteshvara“ steht. Dann fuhren wir fünf bis sechs Kilometer weiter und sahen Yangmaiyong hinter dem Xiannairi, der für „Manjushri“ steht. Links von Yangmaiyong steht Xianuoduoji, der für „Vajrapani“ steht. Die drei Schneeberge zeigen verschiedene Gestalten, was unter den unzählbaren Schneebergen auf dem tibetischen Hochland selten zu sehen ist.

 

Bild 2: Der Berg Xiannairi und das Dorf Yading. Bild von Nyima Gyatso

Die Schönheit von Yading liegt nicht nur in den heiligen und wunderschönen Schneebergen, sondern auch in den Hochgebirgsweiden, Primärwäldern, grünen Seen, sauberen Flüssen und bunten Landschaften in den vier Jahreszeiten. Obwohl die Mitfahrer wiederholt sagten, dass es im Oktober in Yading viel schöner sei, waren wir von der jetzigen Landschaft begeistert. Es ist schwer, auf der Welt einen Landschaftsgürtel zu finden, der so schön wie Yading ist. Yading ist wirklich ein Ort, den man im Leben unbedingt einmal besuchen sollte.

(Editor:Soong)

 
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