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Penchen Lama kommt nach seinem Wunsch wieder zurück
    Datum:2015-12-14 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Am 8.12.1995 wurde der 11. Penchen Lama im Tashilhunpo-Kloster in Xigaze, Tibet inthronisiert.

Am 19.8.1989 hat der Staatsrat der VR China formell den Beginn der Suche nach dem wiedergeborenen Seelenkind des Penchen Lama genehmigt. Eines Tages gelangte eine Suchgruppe in die Gemeinde Lhari in Nagchu, Tibet und dort zu einer normalen Familie, der von Sonam Zhaba und Zangji Drolma. Zangji Drolma war immer über das leichte Stottern ihres Sohnes Gyaincain Norbu besorgt.

Aber dieser leicht stotternde kleine Junge sog doch die Aufmerksamkeit der Suchgruppe auf sich. Er sagte nicht nur, dass er den zur Gruppe gehörenden hohen Mönch Penba Rinpoche schon kenne; als die Gruppe gehen wollte, kriegte er einen Schreianfall, dass er mit ihnen gehen wolle. Im Januar 1995 schickte die Suchgruppe einen hohen Mönch, erneut den jungen Gyaincain Norbu zu beobachten. Der die Gruppe leitende Senqen Rinpoche war sehr erfreut, als er das Stottern des jungen Gyaincain bemerkte. Er meinte, dass dies ein besonderes Omen sei, weil der 10. Penchen Lama im Kindesalter auch leicht gestottert haben solle.

Am 29.11.1995, dem 8. Tag des 10. Monats des tibetischen Holzschweinjahrs, wurde die Zeremonie des Losziehens aus der goldenen Urne zur Bestimmung des Penchen Lama vor der Sakyamuni-Statue im Jokhang-Kloster feierlich nach religiösen Riten und geschichtlicher Ordnung durchgeführt.

Die Väter der drei Seelenkindskandidaten nahmen an der Losziehung teil. Auf Elfenbeinstäbe wurden auf Tibetisch und Chinesisch die Namen der drei Kinder geschrieben und nach öffentlicher Zeigung in die goldene Urne gesteckt.

Die Lose wurden von Vertretern des Staatsrats, von dem Reinkarnationsbeauftragten der Regierung, von den Regierungs - und Parteichefs des AG Tibet sowie hohen buddhistischen Mönchen und den drei Vätern einzeln überprüft.

Der vom Staatsrat entsendete Ye Xiaowen, der damals Direktor des Büros für religiöse Angelegenheiten war, steckte die Lose nach erneuter Prüfung in einen gelben Seidenbeutel, den er darauf versiegelte.

Der Direktor des DemokratischenManagementkomitees des Tashilhunpo-Klosters Lama TseringmachteeinenKotauzurSakyamuni-Statue und der goldenen Urne und steckte die drei Lose in die Urne. Lama Tsering sah extra erst in die Flasche, ob sie auch leer war, bevor er die Lose hineinsteckte. Daraufhin schüttelte er mehrmals die Lose und verschloss die Urne.

Eine Gruppe Gebete rezitierender Lamas sang im Chor Sutras und bat um die Rückgabe der goldenen Urne. Der Beauftragte Gandain ChebarBomir Chapa Lodro, Hauptbuddhismusbeauftragter der Gelug-Schule und damaliger Tibetvorsitzende der den Buddhismus regulierenden Chinesischen Buddhistischen Gesellschaft, zog das Los.

Bomir Champa Lodro zieht nach mehrmaligem Schütteln mit der rechten Hand ein Los aus der goldenen Urne.

GyaltsenNorbu nimmt das Los mit beiden Händen an und nimmt den Seidenbeutel runter. GyaincainNorbu aus Nhari wurde zum 11. Penchen Lama ausgelost. Der Staatsratsherr Luo Gan, YeXiaowen, die Regierungs- und Parteichefs des AG Tibet, hohe Mönche und Rinpoche und der Vater des ausgelosten Jungen überprüften alle das Los.

 
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