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Die Dalai-Lama konnte die Niederlassung von KFC in Lhasa nicht verhindern
    Datum:2016-03-15 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Der Berichterstattung der Webseite Xinhuanet.com zufolge wurde das erste KFC-Restaurant in Tibet am 8. März in Lhasa offiziell in Betrieb genommen. Informationen zufolge befindet sich das erste KFC-Restaurant in Tibet im Erdgeschoss der Shenli Time Plaza in Lhasa im Zentrum der Stadt. Die Gesamtfläche beträgt über 500 Quadratmeter.

Nach der Eröffnung kamen viele Lhasaer Bürger aus allen Gebieten zu dem Restaurant und standen Schlange. Viele Kinder machten begeistert ein Foto mit dem KFC-Logo vor dem Restaurant.

Laut der Nachrichtenagentur Xinhua sind viele Konsumenten bereit, lange Schlange zu stehen, um bei KFC zu kaufen. „Heute ist der erste Tag unseres Probegeschäfts. Die meisten Kunden sind mit Partnern zusammen gekommen. Deswegen ist der Original Bucket zum Teilen sehr gut verkauft worden“, sagte ein Mitarbeiter im Restaurant.

Das KFC-Restaurant hat zwei Etagen und ist im tibetischen Stil dekoriert, einfach und fein. Darin gibt es auch einige tibetische Faktoren. Vor der KFC-Niederlassung gab es in Tibet schon andere Schnell-Restaurants wie Dicos, die allmählich unter den Konsumenten Anerkennung gefunden haben. Zurzeit ist KFC die erste weltbekannte Gastronomie-Marke, die sich in Tibet niedergelassen hat. Das große Marktpotenzial und die guten Marktbedingungen stellen einen wichtigen Grund für die KFC-Niederlassung in Tibet dar. Dem vorherigen Jahresbericht des chinesischen Handelsministeriums zufolge gab es bis Ende 2014 in Tibet 57 Unternehmen mit ausländischen Investitionen.

Materialien zeigen, dass KFC schon im Jahr 2004 geplant hatte, sich in Tibet niederzulassen. Aber der Dalai Lama hatte damals an KFC geschrieben und das Unternehmen aufgefordert, auf den Plan der Niederlassung in Tibet zu verzichten. Der Grund war, dass das Schlachten von Hähnchen dafür steht, Tiere zu quälen und zu töten. Außerdem essen die Tibeter selten Hähnchen und Fisch. „Dies ist gegen die Wertvorstellung der Tibeter.“

Tibetologe Professor Schuch sagte gegenüber der Deutschen Welle, dass der Dalai Lama Vegetarier sei. Aber die Tibeter haben die Tradition, Fleisch zu essen, und trinken auch Alkohol. Es sei unpassend, ein Schnell-Restaurant, das Hähnchen verkauft, mit der tibetischen Kultur zu verbinden. Öffentlichen Materialien zufolge sagte der Dalai Lama früher gegenüber der Presse, dass er das Sichuancher scharfe Rindfleisch am liebsten möge. „Ich selbst als Dalai Lama esse gern Schweinefleisch. Ich esse besonders gern das nach der chinesischen Küche gekochte Schweinefleisch, am liebsten die Sichuan-Gerichte.“ Weiter sagte er, dass er Fisch, Hähnchen, Schweinefleisch und Eier esse. „Aber ich esse sie vor der buddhistischen Prüfung nicht.“

Darüber, dass der Dalai Lama die Niederlassung von KFC verhinderte, schrieb ein freier Autor, dass sich KFC nicht in Dharamsala, wo der Dalai Lama jetzt wohnt, niederlassen wolle, weil es dort sehr ruiniert sei. Die Niederlassung von KFC symbolisiert, dass Tibets Öffnung immer deutlicher und reifer wird. Es freut die Dalai-Lama-Clique und die Kräfte, die sie unterstützen, nicht, deswegen nicht weil sie die Wertvorstellung der Tibeter verletzt, sondern weil eine offene Gesellschaft den rückständigen Gedanken der Dalai-Lama-Clique durch Kontrast hervortreten lässt.

Die Niederlassung der InterContinental Hotels Group in Lhasa im Jahr 2014 und die Dicos-Filiale wurden früher von den Unterstützern der Dalai-Lama-Clique kritisiert. In einem Kommentar heißt es, es scheine, als ob sie gegen jede Modernisierung in der tibetischen Gesellschaft kämpfen und hoffen, dass die Abgeschlossenheit und Armut von vor mehr als 50 Jahren dort für immer beibehalten wird, und sie in der Erinnerung an die Leibeigenschaft mit der Herrschaft des Dalai Lama leben wollen. Vielleicht weil KFC und das InterContinental Hotel aus dem Westen kommen, interessieren sich die Medien der USA und Europas nicht dafür, gemeinsam mit dem Dalai Lama zu kritisieren. Sie wollen lieber beobachten als etwas tun.

 
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