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Das Thradrug-Kloster – Die erste tibetische Buddha-Halle im Wandel der Zeit
    Datum:2015-11-30 Quelle: CRI Autor:  

Das Thradrug-Kloster liegt im Regierungsbezirk Shannan im Autonomen Gebiet Tibet. Es besitzt die erste Buddha-Halle der tibetischen Geschichte und liegt nur etwa zehn Minuten Autofahrt von der Kreishauptstadt Zetang entfernt. Um das Kloster herum befinden sich saubere Gebäude in altem tibetischem Stil.

Der Abt des Thradrug-Klosters, Mimaciren, hatte es nicht immer einfach. Im Jahr 1985 kam er als 13-jähriger Junge nach Thradrug. Die Situation im Kloster war schwerer, als er sie sich vorgestellt hatte. Die Lebensbedingungen waren hart und die Umgebung des Klosters war unangenehm.

Seit der Einführung einer neuen Politik durch die Regierung im Jahr 2001 haben sich die Lebensbedingungen der Mönche deutlich verbessert. Vor allem nachdem der Staat 2008 28 Millionen Yuan RMB zur Renovierung des Klosters investiert hat. Dadurch wurden nicht nur die kulturellen Gegenstände besser geschützt, auch die Bedingungen zur Nutzung von Wasser und Strom haben sich allmählich gebessert. Der Direktor des Amts für Kulturdenkmäler des Bezirks Shannan, Qiangbaciren, erklärt:

„Das Kloster ist drei Mal in großem Umfang renoviert worden. Die letzten Arbeiten wurden erst letztes Jahr beendet, darunter die Renovierung des goldenen Dachs. Jetzt wurden Anlagen zum Schutz der Kulturgegenstände eingerichtet. Zuletzt wurden wieder drei Millionen Yuan investiert."

Der Schutz des Klosters wurde verstärkt und auch die Umgebung hat sich verändert. Im Jahr 2001 wurde außerdem eine Buslinie in Betrieb genommen, damit mehr Leute bequem zum Kloster gelangen können, um dort zu beten.

In den frühen 80er Jahren war Thradrug mit dem Kloster als Zentrum nur ein kleines Dorf. In den letzten Jahren hat sich dieses Dorf zu einer Kreisstadt entwickelt. Auch die Bevölkerungszahl ist deutlich gestiegen. Qiangbaciren erklärt:

„Die Regierung hat das Thradrug-Kloster als Mittelpunkt genommen und die Kreisstadt außen herum mehrfach umgebaut. Jetzt ist sie eine angenehme vorbildliche Stadt geworden. Durch die Planung hat sich das Aussehen der Stadt deutlich verbessert."

Beim Umbau der Stadt Thradrug hätten die Gebäude an die Situation in Tibet angepasst und auf das Thradrug-Kloster abgestimmt werden müssen, erklärt Qiangbaciren weiter. Deswegen seien alle Häuser im tibetischen Stil gebaut worden. Sie seien stabil, geräumig und komfortabel.

Der 64-jährige Cirenluojie geht jeden Tag mit seiner Enkelin zum Beten in das Kloster. Er hat den Ausbau der Kreisstadt hautnah erlebt.

„Früher war im Thradrug-Kloster nicht viel los. Es gab keine Straße. Jetzt ist alles sehr gut. Die Straße und die kleinen Wege zwischen den Wohngebieten sind gut ausgebaut. Auch Straßenlaternen wurden aufgestellt."

Diane ist eine Touristin aus Kanada. Sie ist sehr überrascht von dem Bild, was sich ihr bietet. Die Wohnungen und der Verkehr sind viel besser, als sie gedacht hätte.

„Die Straßen hier sind sehr gut. Vor einem halben Jahr sagte man uns, dass die Straßen sehr schlecht seien. Momentan sind sie sehr gut."

Nach den mehrfachen Renovierungen und Sanierungen haben sich der Verkehr und die Umgebung deutlich verbessert. Dadurch werden immer mehr Besucher angezogen.

Abt Mimaciren, will nun den Charakter der Mönche verbessern. Er sagt, die Ausbildung neuer Mönche werde in Zukunft verstärkt.

„Im Vergleich zu früher hat der Tempel riesige Veränderungen durchgemacht. In Zukunft werden wir nur neue Mönche aufnehmen, die über 18 Jahre alt und damit von der Schulpflicht entbunden sind. So können wir sie besser in ihrem Denken und der Kultur ausbilden. So wird das soziale Ansehen der Mönche gesteigert und sie können der Gesellschaft besser dienen."

 
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