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Lhoka – Wiege der tibetischen Nationalität
    Datum:2016-03-07 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Lhoka ist ein Ort, an dem sich der heilige Affe und die Rakshasi in den Legenden verehelichten und die Tibeter gebaren. Der erste Palast, das erste Schloss und das erste Kloster Tibets befinden sich zwischen den heiligen Bergen und Seen. Gemeinsam mit dem in der Geschichte berühmtesten tibetischen Herrscher zeigen sie, dass hier die Wiege der tibetischen Kultur und der Seele von Tibet ist.

Geografisch befindet sich Lhoka südlich des Gangdisê- und des Nyainqêntanglha-Gebirges. Die Höhe beträgt im Durchschnitt 3700 Meter. Nördlich grenzt es über die Qüxü-Brücke auf dem Fluss Yarlung Zangbo an Lhasa, westlich an Shigatse und östlich an Nyingchi, dessen durchschnittliche Höhe in Tibet am niedrigsten ist.

Das Samye-Kloster – ein Kloster mit allen drei buddhistischen Schätzen

Das Kloster Samye befindet sich in der Gemeinde Samye im Kreis Dranang Dzong im tibetischen Regierungsbezirk Lhoka und am Fuß des Hapo-Bergs am nördlichen Ufer des Flusses Yarlung Zangbo. Es wurde im 8. Jahrhundert während der Tubo-Zeit am Geburtsort des Tibet-Königs Thrisong Detsen unter der Führung des Meisters Padmasambhava erbaut. Es handelt sich um das erste Kloster in Tibet, in dem es alle drei buddhistischen Schätze (Buddha, Lehre und Mönch) gibt. Die Gebäude in dem Kloster sind nach der Klostervorstellung des Buddhismus angeordnet worden. Die Buddha-Halle im Zentrum wurde im tibetischen, Han-chinesischen und indischen Stil gebaut. Im Himalaya-Kulturkreis verfügt das Kloster über eine ganz wichtige Stellung.

Der erste Palast in der tibetischen Geschichte

Yumbu Lagang bedeutet „der heilige Palast der Hirschkuh“, weil er sich auf einem Berg mit der Form einer Hirschkuh befindet. Es handelt sich um den ersten Palast in der tibetischen Geschichte. Historischen Aufzeichnungen zufolge wurde er im 2. Jahrhundert vor Christus gebaut. Während der Amtszeit von Songtsen Gampo wurde der Palast zu einem Kloster gemacht. Seine Frau, die Tang-Prinzessin Wenchen wohnte mit Songtsen Gampo jeden Sommer hier, als sie gerade in Tibet ankam. Bis zur Amtszeit des 5. Dalai Lama wurde ein goldenes Dach mit Spitzen an den vier Ecken aufgrund des ursprünglichen wachturmförmigen Gebäudes errichtet. Zugleich wurde das Gebäude zu einem Kloster der gelben Religion geändert.

Das erste Ackerland in Tibet

Tibet befindet sich in der hohen und kalten Zone. Die Einwohner hängen seit Generationen vom Nomadenleben ab. Die schlechten geografischen Bedingungen sind nicht geeignet für den Anbau von Getreide. Überlieferungen zufolge wurde der erste Tibet-König im Jahr 237 v. Chr. im Flusstal Yarlung geboren. Man hatte für ihn den Palast Yumbu Lagang gebaut und südlich von Yumbu Lagang ein Stück Ackerland für den Anbau von Getreide geschaffen, um es dem Tibet-König zu opfern. Unerwartet wuchs tatsächlich eine Getreideart auf dem Ackerland: Es handelt sich um die Hochlandgerste, von der die Tibeter leben. Dieses Ackerfeld wird als „Sarisuodang“ bezeichnet.

Sarisuodang symbolisiert, dass das tibetische Volk vom Nomadenleben zum landwirtschaftlichen Leben wechselt, und ist in Tibet von großer Bedeutung. Bis heute führen die Mönche in der Zeit der Herbsternte hier den Götter-Tanz auf und geben den Anhängern Hochlandgerste, was andeutet, dass die Saaten dieser Hochlandgerste im nächsten Jahr besser gedeihen können.

 
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