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Warum tragen Tibeter nur einen Ärmel?
    Datum:2016-11-22 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

 

 

Vor Kurzem sind die Hochzeitsfotos eines tibetisches Paares, das in den 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts geboren wurde, im Internet bekanntgeworden. Von den Gebetsmühlen sowie Yaks, die zum Nomadenleben auf dem Hochplateau gehören, bis hin zu Cafés und Rennwagen, die zum modernen städtischen Leben gehören, wirkt das Ganze wie ein Hollywood-Film.

Leicht zu erkennen ist, dass sie nur einen Ärmel nutzen, wenn sie den tibetischen Umhang tragen. Dabei wird der linke Ärmel genutzt und der rechte nicht. Woran liegt das denn?

Der tibetiscche Umhang ist eines der alltäglichen Kleidungsstücke der Tibeter. Unter den Malereien verschiedener Geschichtsperioden der Tibeter kann man sehen, dass Tibeter beim Tragendes tibetischen Umhangs einen Arm unbedeckt ließen. Der tibetische Umhang gehört zu einer SorteKleidung mit großen Vorderteilen. Der linke Vorderteil ist größer und der rechte kleiner. Meistens gibt es in der rechten Achselhöhle einen Knopf. Oder zwei breite Bänder werden aus grünem, blauem, hellblauem und andersfarbigem Stoff gemacht, die beim Anziehen des Umhangs miteinander verknoten werden. So funktionieren sie wie einKnopf.

Der tibetische Umhang passt sehr zu den klimatischen Bedingungen auf dem Hochplateau und den Merkmalen des Lebens des tibetischen Volkes. Im Großen und Ganzen ist er multifunktional. Tagsüber dient er als Kleidungsstück und schützt vor Kälte. Abends spielt er die Rolle einer Decke und man kann schlafen, ohnen den Umhang auszuziehen.

Laut Volkskundlern wohnen die Tibeter auf dem Hochplateau Qinghai-Tibet, das in großer Höheüber dem Meeresspiegel liegt und große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht aufzuweisen hat. Wenn die Temperatur steigt, kann man einen Ärmel praktisch ausziehen, um die Körpertemperatur zu regulieren und sich dem Wetter anzupassen. Gleichzeitig soll es die Arbeit erleichtern. Wenn Tibeter Vieh herumtreiben oder Felder bestellen, dann ziehen sie die Ärmel aus und binden sie um die Hüfte, wenn das Wetter wechselhaft ist. Wenn sie sich beim Arbeiten bücken müssen, ist es sehr praktisch. Dabei kann immer eine Hand flexibel gehalten werden.

Natürlich gibt es noch einen anderen Grund, und zwar, dass die Tibeter auf die Schönheit achten. Wenn man den einen Ärmel nutzt und den anderen nicht, wirkt es lässigund ungezwungen.

Quelle: China Tibet Online

Autorin: Guo Pan

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Daniel Yang)

 
 zum Thema:
Tibet Menschenrechte
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